Hund bellt nachts – 5 häufige Gründe, warum Hunde nachts bellen

Hund bellt nachts – 5 häufige Gründe, warum Hunde nachts bellen

Dein Hund bellt nachts, wenn er Geräusche hört? Du bist damit nicht allein, wenn das Bellen, Winseln und das Unruhig sein deines Hundes dich Nachts wach hält. Viele Hundebesitzer stehen wohl vor dem gleichen Problem. Viel schlimmer noch, wenn du viele Stunden vor dem eigentlichen Weckerklingeln geweckt wirst. Hunde bellen nachts nicht einfach ohne Grund. Wenn es also häufig vorkommt, musst du der Sache auf den Grund gehen.

In den meisten Fällen handelt es sich um ein Problem mit einer einfachen und oft unbeabsichtigten Ursache. Du hast deinem Haustier beigebracht, dass er durch Kläffen und Winseln zu jeder Zeit, ob tagsüber oder nachts, deine Aufmerksamkeit erlangt, ohne es zu merken.

In den nachfolgenden Zeilen werden die häufigsten Fragen beantworten. Was der Grund für das nächtliche Gebell sein kann. Und was du dagegen tun kannst, um deinen Hund zu beruhigen, um das Problem zu beheben. 5 häufigen Gründe und mehr erfährst du hier im Beitrag.

Warum bellen Vierbeiner in der Nacht?

Es gibt nichts Schöneres, als nach einem anstrengenden Tag ins Bett zu fallen, es sei denn, du wirst durch nächtliches Bellen deines Hundes wachgerüttelt. Ein bellender Hund ist nicht nur für dich ein großes Ärgernis, sondern auch für deine Familie und möglicherweise deine Nachbarn, wenn das Gebell einfach zu laut ist, sehr häufig vorkommt und nichts hilft.

Hunde können Depressionen, Angstzustände, Schmerzen und andere psychische Probleme im Zusammenhang mit Stress oder Angst haben, was zum Bellen führt. Vielleicht hörst du nachts deinen Hund bellen, wenn er sich von seiner Umgebung isoliert fühlt. Depressionen und Angstzustände können zu Veränderungen des Schlafmusters führen.

Da Hunde nicht in der Lage sind, sich durch Worte zu verständigen, müssen sie erfinderisch sein, um zu kommunizieren. Bellen ist die gängigste Methode, um mit uns zu kommunizieren und um die anderen Tiere draußen in der Nachbarschaft zu beobachten und um nächtlichen Klatsch auszutauschen.

Der erste Schritt, um deinem Hund das nächtliche Bellen abzugewöhnen, besteht darin, herauszufinden, warum er das tut. Im Folgenden findest du einige der Ursachen, warum ein Hund plötzlich die ganze Nacht bellt.

Wenn dein Hund plötzlich ohne Grund nachts ständig bellt, musst du der Sache nach gehen. Dein Hund kläfft nicht einfach ohne Grund. Es kann zum Beispiel sein, dass ein Hund nachts bellt, wenn er Geräusche hört, er einfach nur Langeweile hat oder vielleicht Gassi gehen will.

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Ein Hund bellt mitten in der Nacht aus Instinkt

Manche Hunde bellen nachts mehr als andere. Zum Beispiel tun dies Wachhunderassen eher. Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Schutzinstinkt bei Hunden lässt ihn reagieren, wenn er glaubt, dass etwas seine und deine Sicherheit bedroht.

Hunde, dessen Rasse und Erziehung dieses Verhalten verstärkt haben, wird also allem misstrauen, was ihm verdächtig oder ungewöhnlich erscheint. Ein Geräusch, ein Lichtschein, eine Person, die auf der Straße vorbeigeht, ein Igel, der im Garten herumtollt usw. Aber Achtung! Das nächtliche Gebell kann schnell zur Belastungsprobe werden.

Wie kannst du einen übermäßig beschützenden Vierbeiner beruhigen?

Damit dieses Verhalten nachlässt, muss er sich daran gewöhnen, häufig neue Dinge zu sehen, neue Geräusche zu hören, mehr Menschen oder anderen Artgenossen zu begegnen. Wenn der Hund jedoch weiterhin beim kleinsten Geräusch nachts plötzlich bellt, kannst du ihn in deiner Nähe schlafen lassen. Es ist wichtig, ihm genug Sicherheit zu geben und eine vertraute Umgebung für die Nacht zu schaffen.

Du kannst ihn auch an einem anderen Platz im Haus, an dem es wenig Lärm und Bewegung gibt, schlafen lassen, um so das Bellen zu reduzieren und ihn zu beruhigen.

Je enger dieser Ort ist, desto weniger wird dein Hund auf der Hut sein. So kann ihn eine Hundehütte, ein Korb oder sogar eine Hundebox* beruhigen und er hat weniger Angst.

Der Hund bellt nachts, weil er sich langweilen

Die meisten Fellnasen sind gesellig und energievoll. Sie lieben die Interaktion mit ihren Besitzern mehr als alles andere. Außerdem müssen sie sich regelmäßig auspowern. Spaziergänge und Spiele sind für sie unumgänglich. Aus Erfahrung können wir sagen, dass gutes Spielzeug für den Schützling sehr wichtig ist.

Wenn du deinen Hund oder Welpe tagsüber vernachlässigst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er deine Aufmerksamkeit einfordert, wann immer er kann, auch wenn du schläfst. Wenn du hingegen jedes Mal reagierst, wenn dein Hund um etwas bettelt, kann es sein, dass er denkt, er könne das tun, wann immer er will, und sich zu einem echten Klotz am Bein entwickelt.

Was kannst du tun, damit sich dein Schützling in der Nacht nicht langweilt?

Einerseits musst du dafür sorgen, dass dein Haustier tagsüber ausreichend herumtollt und spielen kann. Somit ist er deutlich ausgelastet. Wenn er so beschäftigt ist, hat er nachts weniger Energie und schläft ruhig und friedlicher. Wenn er trotzdem weiter kläfft, obwohl du für genügend Auslastung gesorgt hast, solltest du nicht auf sein Kläffen reagieren.

Jede Form von Aufmerksamkeit, selbst wenn sie negativ sind, kann ihn dazu bringen, es wieder zu tun. Dein Haustier muss verstehen, dass er dich nicht jederzeit stören sollte.

Dein Hund ist ängstlich und bellt nachts

Wie bereits erwähnt, haben Hunde einen Beschützerinstinkt, der je nach Erziehung, Lebenserfahrung oder Rasse mehr oder weniger stark ausgeprägt ist.

Hund bellt nachts aus Angst

Dieser Instinkt führt dazu, dass sie manchmal sehr ängstlich sein können, vor allem gegenüber Dingen, die sie nicht kennen, wenn sie neue Reize wahrnehmen.

Wie wir Menschen können auch Hunde ängstlich sein. Wenn das der Fall ist, kläffen Hund kläglich oder heulen sogar.

Sie können sich auch seltsam verhalten: Unruhe, Zittern, mangelnde Hygiene, übermäßiger Speichelfluss sind mögliche Anzeichen, die ein Leiden von Angst zeigen, das mit mehreren Faktoren zusammenhängen kann. Vielleicht kann er es nicht ertragen, einsam zu sein. Dies ist sehr häufig bei jungen Hundewelpen der Fall, aber auch bei älteren Hunden kann das vorkommen.

Wie kann man die Angst lindern?

Versuche herauszufinden, was die Quelle seiner Angst ist. Liegt es daran, dass er sich einsam fühlt oder an einem Ort ist, an dem er sich unwohl fühlt? Versuche dein Haustier so nah wie möglich an dich oder das Zimmer zu lassen, um zu sehen, ob sich dadurch etwas ändert.

Wenn er unter Trennungsangst leidet, sollte man nicht jedem seiner Bitten um Aufmerksamkeit nachgeben, denn das bestärkt ihn in seiner Angst. Er muss sich allmählich an die Einsamkeit gewöhnen und manchmal allein zu sein. Um ihn nicht zu überrumpeln, musst du dies schrittweise tun. Wenn seine Ängstlichkeit anhält, kann es hilfreich sein, einen Hundetrainer für die richtige Erziehung hinzuzuziehen.

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Dein Hund ist einsam und bellt nachts

Wenn ein Hund nachts plötzlich ununterbrochen jault und bellt, ist er vielleicht einsam und sucht deine Aufmerksamkeit. Obwohl jeder Vierbeiner einzigartig ist, sind Hunde im Allgemeinen recht soziale Lebewesen.

Wenn Hunde die Nacht allein im Garten oder in einem anderen Raum als ihre Besitzer verbringen, werden sie besorgt und bellen um Hilfe.

Dein pelziger Freund braucht etwas

Schließlich kann es sein, dass ein Hund nachts plötzlich bellt, weil er einfach etwas braucht. Hat er genügend Wasser zum Trinken? Hat dein Hund einen gemütlichen, temperierten Schlafplatz? Hast du ihn mitgenommen, um sein Geschäft zu verrichten?

Wenn dein Hund noch jung ist, kann es ihm schwerfallen, sich die ganze Nacht zurückzuhalten. Ein paar mal Bellen hilft ihm, um dich wach zu machen. Gewöhne ihn allmählich an größere Abstände zwischen den Pinkelpausen. Er muss lernen, seine Blase besser zu kontrollieren.

Der Hund ist ein soziales Tier, das die Aufmerksamkeit und Fürsorge seiner Besitzer braucht, denen er vollkommen vertraut. Nehme dir die Zeit, das Verhalten deines Hundes zu beobachten, um ihn besser zu verstehen. Das schafft eine sehr starke und erfüllende Bindung.

Das kannst du dagegen das nächtliche Gebell tun

Hundehalter können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um dem nächtlichen Gebell eines Hundes ein Ende zu setzen. Wenn du dir die Haare raufst, um deinen Hund zur Ruhe zu bringen, solltest du vielleicht versuchen eines dieser drei Lösungen umzusetzen:

  • Belohnen oder ignorieren
  • Trainieren und spielen
  • konsequente Sozialisierung

Lasse uns kurz auf jede mögliche Lösung eingehen, um dir bei der Wahl der besten Option für dich und dein Hund zu helfen. Denke daran, dass was bei deinem Freund oder Nachbarn funktioniert, bei dir vielleicht nicht funktioniert.

Jeder Vierbeiner ist einzigartig, hat einen eigenen Hintergrund und einen eigenen Charakter. Üben dich stets in Geduld und verletze, bedrohe oder misshandele dein Haustier niemals. Wenn du deinem Haustier beibringen willst, weniger zu bellen, sind positive Belohnungen und Konsequenz das Mittel der Wahl.

Belohnen oder Ignorieren

Wenn dein pelziger Freund zu bellen beginnt, spreche nicht mit ihm und sehe ihn nicht an. Ignoriere ihn. Sobald er aufhört zu bellen, gebe ihm ein wenig Aufmerksamkeit und vielleicht ein Leckerli. Wenn dein Hund wieder anfängt zu bellen, ignoriere ihn wieder.

Wiederhole dies nach Bedarf, und dein Hund wird schließlich lernen, dass Ruhe der beste Weg ist, um seine Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen.

Bewegung und Spiel

Du hast wenig Gelegenheit unter der Woche, um deinen pelzigen Freund viel Bewegung zu geben? Wenn möglich, engagiere einen Hundesitter, der dein Haustier ausführt, während du unterwegs bist.

Hast du verantwortungsbewusste Kinder, kannst du sie auch bitten, dass dein Haustier täglich etwas Spielzeit bekommt. Wenn alle ins Bett gehen, gähnt dein Hund und ist bereit, sich zu entspannen.

Konsequente Sozialisierung

Wie oft gehst du mit deinem Haustier in den örtlichen Hundepark? Besitzt du mehrere Tiere, mit denen dein Vierbeiner den ganzen Tag über Zutun hat? Wenn du deinem Hund nicht die Möglichkeit gibst, mit vielen Menschen und Tieren in Kontakt zu kommen, kann es für ihn schwierig sein, starke Bindungen zu anderen aufzubauen.

Wenn du in eine Situation mit neuen Menschen oder Hunden kommst, können sie ängstlich oder aggressiv werden, was zu übermäßigem Kläffen führt. Eine konsequente Sozialisierung ist entscheidend, um unerwünschte Verhaltensweisen wie das Kläffen zu unterbinden.

Mit der besten Erziehung kannst du das nächtliche Gebell deinem Hund abgewöhnen. So kannst du wieder in Ruhe schlafen und hast auch tagsüber deine Ruhe vor dem Bellen.

Schlusswort: Ein Hund jault und bellt nachts nicht ohne Grund

Ein paar mal kläffen hilft deinem Hund, um dich in der Nacht wach zu halten. Und das kann sehr nervig sein. Das bedeutet auch, dass du vielleicht ein paar unruhige Nächte hast, bevor dein Schlaf besser wird.

Um das nächtliche Bellen deines Hundes zu verhindern, musst du zunächst die Faktoren ermitteln, die das Bellen verursachen, und dann Maßnahmen ergreifen, um die Probleme zu lösen. Du solltest früh mit der richtigen Erziehung beginnen, bevor es zu spät ist.

Du hast eine Frage zu diesem Thema, dann schreib uns gerne ein Mail.

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